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Zinsen als Gradmesser für den Ölpreis | -23. Oktober 2013- | 11:00 |


Die Zinsentwicklung hat sich in den letzten 24 Monaten in der Tendenz als Gradmesser für die Ölpreisentwicklung erwiesen. Ein extrem starker Zusammenhang diesbezüglich ist unübersehbar und nachvollziehbar. Denn ansteigende Zinsen, sofern sie induziert sind durch eine steigende oder zunehmende Wirtschaftstätigkeit, haben in der Regel auch eine steigende Nachfrage nach Rohöl zur Folge.
Dies klingt erst einmal logisch und ist es im vorliegenden Fall sogar auch, denn nicht immer folgen Finanzmärkte den Gesetzmäßigkeiten der ökonomischen Logik.

Erkennbar ist beim Vergleich von Ölpreisentwicklung und Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen aber außerdem, dass die markanten Wendepunkte in der näheren Vergangenheit zunächst einmal im Ölpreis und erst später bei der Renditeentwicklung eintraten. Die Ölpreise zeigten in der Vergangenheit also durchaus einen gewissen zeitlichen Vorlauf gegenüber der Renditeentwicklung.

Die augenblickliche Situation ist so, dass sich der Preis für Crude Oil seiner Unterstützungszone, die zwischen 94 und 97 US-Dollar liegt, angenähert hat. Desweiteren ist bei der technischen Beurteilung des Ölpreises aktuell von einer Korrekturbewegung im intakten Aufwärtstrend auszugehen, so dass wir uns einer Situation nähern, die für Long-Engagements im Crude Oil interessant erscheint.
Ferner hat die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen bei etwa 2,40, dem Ausbruchsniveau vom Juni diesen Jahres, einen sehr guten Support.

Eine Meinung zur Entwicklung des Ölpreises schließt in diesen Tagen höchstwahrscheinlich automatisch eine Meinung zur Zinsentwicklung mit ein. Dies gilt natürlich auch umgekehrt. Sollte man "bullish" für Crude Oil sein, muss man zwangsläufig seine Engagements im Rentenmarkt überdenken. Wer dagegen keinen Raum für weiter steigende Zinsen sieht, sollte sich mit entsprechenden Long-Engagement im Ölmarkt zurückhalten.

Viel Erfolg wünscht Ihnen
Wolfgang Schmitz
Trader und Analyst



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