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Der DAX-Future wird vermutlich heute mit der größten negativen Tageskerze (open-to-close-Bewegung) seit drei Monaten den Tag beschließen.
Dies hätte zunächst noch keine weitreichende technische Bedeutung. Es dürfte Aktienanlegern jedoch verdeutlichen, mit welchen
Bewegungen sie zu rechnen haben, wenn auf einmal die Ausgangstür gefragter ist als die Eingangstür. Ein dezenter
Hinweis also oder schon ein Schuss vor den Bug - dies mag ein jeder für sich selbst festlegen.
Als Verursacher für eine solche Tagesentwicklung dürften große Adressen gelten, die schlicht und einfach Kasse machen am Aktienmarkt.
Hierfür spricht vor allem die systematische Nachhaltigkeit der Bewegung im Tagesverlauf, der von Beginn an durch immer wieder auftretende
Verkaufswellen mit nur kleinen Erholungsphasen geprägt war.
Technisch wird der DAX-Future es in Kürze wahrscheinlich mit dem Support-Bereich um 9000 Punkte zu tun bekommen.
Ganz besonders
interessant dürften die nächsten Tage dann vor allem im Hinblick auf die Reaktion anderer Marktteilnehmer sein. Lässt sich hier vielleicht
der eine oder andere Markteilnehmer von der sicherlich sehr provokanten heutigen Tagesbewegung anstecken und zum Verkauf verleiten.
Kettenreaktionen sind folglich nicht auszuschließen und könnten den Kurs des DAX-Future dann auch ganz schnell in die Region um 8500
Punkte fallen lassen.
Mit der heutigen Bewegung dürfte feststehen, dass das Kapital zu wandern beginnt und zwar aus dem Aktienmarkt. Die Zeit, wo man Aktien kaufte
und Schlaftabletten nahm, wie André Kostolany es immer gerne pflegte zu empfehlen, ist vorbei. Jetzt muss man hellwach sein.
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Wolfgang Schmitz
Trader und Analyst
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