| +++ DAX +++ | +++ SPX500 +++ | +++ CRUDE OIL +++ | +++ GOLD +++ | +++ EUR/USD +++ |
| +++ BUND +++ | +++ DOW JONES +++ | +++ KUPFER +++ | +++ SILBER +++ | +++ GBP/USD +++ |
Rohstoffe - Die Situation in Gold und Silber hat sich insofern leicht entspannt, als dass die jeweiligen Marken,
die höchstwahrscheinlich den nächsten Absturz der Edelmetalle bedeutet hätten, nur ganz knapp nicht
unterschritten wurden.
Möglicherweise ergibt sich hierdurch nun eine Chance für eine nachhaltige Stabilisierung.
Dennoch befindet sich Gold und Silber, sollten die jeweiligen Support-Bereiche (Gold-Future (GC):1210-1230 US-Dollar,
Silber-Future (SI): 18,70-18,90 US-Dollar) unterschritten werden, dann erneut wieder in einer hochbrisanten
charttechnischen Situation.
Aktien - Die wichtigen Aktienindizes verbleiben trotz der ordentlichen Aufwärtsbewegung vom Donnerstag und
Freitag dieser Woche lediglich in einer Reaktionszone, d. h. Korrekturbewegungen bis an die Widerstandsbereiche gehören
zum aktuellen Szenario. Dieses Szenario sieht ein wahrscheinliches Abprallen an den Widerstandsbereichen vor
und ein erneutes Unterschreiten der Tiefpunkte aus dieser Woche.
Erste kleinere Widerstände ergeben sich bereits
auf dem aktuellen Niveau, wobei die augenblickliche Aufwärtsdynamik die Kurse nochmals ein klein wenig weiter
vorantreiben könnte. Die bereits in der letzten Woche genannten Widerstände haben weiterhin Bestand. Beim SPY
liegen diese zunächst bei 181,30 und dann bei 184,20 Punkten. Im FDAX ergibt derzeit knapp unterhalb von 9400
Punkten die erste Widerstandszone. Im Anschluss befinden sich direkt hintereinander bei 9550 und 9680 Punkten zwei weitere
Widerstände.
Devisen - Keine grundlegenden neuen Erkenntnisse brachte die Woche für den Devisensektor. Der vermutete
Stop-Fishing-Versuch im US-Dollar-Basket-Future (DX) ist zunächst ausgeblieben und der US-Dollar befindet
sich insgesamt gesehen erneut auf dem Rückzug.
Währungen wie der Kanadische Dollar oder der Austral Dollar zeigen augenblicklich eine Aufwärtsreaktion im intakten Abwärtstrend,
andere Währungen, wie etwa das Britische Pfund bemühen sich derzeit um die Fortsetzung ihres Aufwärtstrends
gegenüber der US-Devise. Insgesamt gesehen bleiben das Britische Pfund sowie der Schweizer Franken tendenziell
auf der Vorteilsseite gegenüber dem US-Dollar. Der Euro scheint kurzfristig vollständig neutralisiert und auch als
Folge dessen ergeben sich für den Dollar-Index (DX-Future) momentan keine neuen Bewertungen.
Zinsen - Die Angst vor großen Widerständen zeigte in der abgelaufenen Woche ihre Wirkung. In einer Art
vorauseilendem Gehorsam fanden bereits erste Abverkäufe bei amerikanischen Renten-Futures und auch beim
Bund-Future statt. Eine Art "Vorsichtsmaßnahme" mancher Marktteilnehmer, die keinesfalls einen Ausstieg
versäumen möchten. Dennoch wird es vermutlich nochmals zu einem ausgiebigen Test der Widerstandsbereiche
kommen, der sich in einer neuerlichen kurzfristigen Aufwärtsbewegung über die Hochpunkte von Ende Oktober
2013 ausdrücken sollte.
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Wolfgang Schmitz
Trader und Analyst
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