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Aktien - Die Aktienmärkte haben diese Woche, dank der Nachrichtenflaute in der Krim-Krise, zur Erholung genutzt.
Frei nach dem Motto: Keine Neuigkeiten sind gute Neuigkeiten interpretiert der Markt dann auch das das Taktieren der an
der Krim-Krise Beteiligten hinter den Kulissen. Folglich konnten die Verluste der
Vorwoche zum Teil wieder aufgeholt werden.
Die technische
Situation sowohl der US-Aktienmärkte als auch des DAX-Index ist jetzt, nach dieser Erholung
derart, dass spannendes zu erwarten ist.
Die Entwicklung beim S&P 500-Future könnte hier sogar wegweisend sein. Denn der S&P-Future scheiterte
am Freitag kläglich mit dem Versuch nochmals nach oben auszubrechen. Im Tagesverlauf kam es
hier, ebenso wie beim Nasdaq-Future, zu starken Abverkäufen, die, abhängig von ihrer weiteren Entwicklung,
das Gesamtbild nun verschlechtern könnten. Und zwar insbesondere dann, wenn jetzt weitere Abwärtsdynamik entsteht, die denn S&P-Future
unter die starke Unterstützung um 1820 Punkte herum fallen lässt. Geschieht dies in Kürze und
zusätzlich mit entsprechender Dynamik, wäre eine Topbildung für den S&P-Future perfekt, die
möglicherweise beträchtliche Kursverluste nach sich ziehen würde. Andere Aktienmärkte könnten
sich dem nicht entziehen, zumal etwa der DAX technisch ohnehin jetzt schon schlechter zu bewerten ist
als der S&P. Entwickelt sich die Situation in der Form, dass der S&P-Future doch nach oben
ausbricht, ändert dies zunächst nichts an der Bedeutung der 1820-Punkte-Marke.
Rohstoffe - Die Entwicklung bei den Edelmetallen verlief in dieser Woche höchst unterschiedlich.
Während Palladium mit einem bilderbuchmäßigen pull-back bis auf das Ausbruchsniveau aufwartete und
anschließend mit steigendem Umsatz wieder nach oben schoss, zeigte Gold und Platin bislang eine
Retracement-Bewegung innerhalb der Aufwärtsbewegung, die in Kürze ebenfalls, mit dann steigenden Umsätzen,
wieder Anschluss nach oben finden sollte und neue Hochpunkte erreichen sollte.
Nicht unkritisch ist dagegen die Bewegung im Silber zu sehen. Silber zeigt seit geraumer Zeit eine
relative Schwäche zu anderen Edelmetallen und konnte auch die wichtige Unterstützung bei 20,50
US-Dollar nicht verteidigen. Schafft der Silberpreis nicht innerhalb kürzester Zeit wieder den
Rücksprung über 20,50 US-Dollar, wird der Preis nochmals in Richtung 19,20-19,30 US-Dollar abtauchen,
bevor dann um 19 US-Dollar die Tiefpunkte der letzten Monate warten. Ein Unterschreiten der 19-Dollar-Marke
wäre jedoch ein höchst ungewöhnliches Verhalten innerhalb des augenblicklichen Musters.
Devisen - Der US-Dollar konnte diese Woche von der Entscheidung der FED, die monatlichen
Anleihekäufe um weitere 10 Mrd. US-Dollar zu reduzieren, profitieren. Dabei konnte die US-Devise
gegenüber allen wichtigen Währungen zulegen. Erste Widerstände wurden im Zuge der momentumstarken
Aufwärtsbewegung überschritten. Jetzt wartet beim Hoch von Ende Februar der entscheidende Punkt
beim Dollar-Index-Future. Kann dieser überschritten werden, so wird das aktuelle Abwärtsszenario für den US-Dollar
beendet. Anderenfalls ist von einer erneuten Abverkaufswelle für den US-Dollar auszugehen, die
nach unten auch neue Dynamik entfachen kann.
Zinsen - Der Bund-Future testete in einem freundlichen Aktienmarktumfeld
(z. Zt. negativ korrelierend) seine Unterstützung um 142,20 Punkte.
Enorm wichtig sind jetzt die beiden als Key-Points zu bezeichnenden Ausgangspunkte der letzten Aufwärtsbewegungen.
Ein eventuelles Unterschreiten von 141,80 Punkten schmälert die Aufwärtschance, das Unterschreiten
von 141,15 Punkten würde das Aufwärtsszenario des Bund-Futures beenden.
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Wolfgang Schmitz
Trader und Analyst
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